6 Ernährungsfakten, die jeder kennen sollte!

/ 25. August 2015

Macht Fett dick? Ist Zucker wirklich so schlecht? Diese und mehr Fragen beantworten wir Dir hier mit:

6 Ernährungsfakten, die jeder kennen sollte:

1) Fett macht dich nicht dick


Es scheint fast intuitiv, dass Fett fett macht. Fett hat mehr Kalorien pro Gramm als Eiweiß oder Kohlenhydrate. Da kann man schnell zu dem Schluss kommen, dass man nicht zu viel davon essen sollte.
Doch der menschliche Körper ist sehr komplex und, wie bei vielen Ernährungstipps, hängt es gänzlich vom Kontext ab. Viele Studien zeigen genau das Gegenteil, nämlich dass Diäten mit hohem Fett-, aber niedrigem Kohlenhydrategehalt zum Abnehmen führen.
[i]

2) Wenn “0% Fett” oder “fettarm” auf der Verpackung steht, dann ist es vermutlich schlecht für dich


Leider haben die Lebensmittelbranche und die Medien einen großen Teil dazu beigetragen, dass Fett beim Konsumenten als “schlecht” und “dick machend” eingestuft wird. Natürlich wurde der neue Trend “fettarm/reduziert” mit unermesslich vielen Produkten bedient. Und hier kommen wir schon zum Problem: Fett ist ein Geschmacksträger. Wenn man also das Fett aus Produkten streicht, schmecken sie schrecklich. Lebensmittelhersteller sind sich diesem Problem bewusst und setzen Produkten verstärkt künstliche Chemikalien und sehr viel Zucker zu, damit der gute Geschmack wieder hergestellt ist. Die meisten fettreduzierten Produkte sind also nichts anderes als eine viel schlechtere Version des Originals.

3) Eiweiß ist einer der wichtigsten Makronährstoffe um abzunehmen


Ein ganz wichtiger, beim Abnehmen essentieller, Makronährstoff ist Protein, von manchen der König der Nährstoffe genannt. Unzählige Studien zeigen, dass Eiweiß den Stoffwechsel ankurbelt und gleichzeitig den Appetit reduziert.[ii] Eine “high-protein diet” kann die Anzahl verbrannter Kalorien um 80 bis 100 pro Tag erhöhen. Warum? Weil Eiweiß Energie braucht, um im Körper umgewandelt zu werden.[iii] Bei einer 30% Eiweiß beinhaltenden Ernährungsweise zeigte eine Studie sogar, dass Probanden im Durchschnitt täglich 440 Kalorien weniger zu sich nahmen und knappe 5 kg an Körpergewicht verloren.[iv] Wenn man also langfristig abnehmen möchte, sollte man nicht auf Proteine verzichten.

4) Zucker ist schlecht und zuckerhaltige Getränke sind das Allerschlimmste


Die schädlichen Folgen von Zucker übersteigen deutlich die von “leeren Kalorien”, also Kalorien, die keinen Mehrwert bieten. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass große Zuckermengen zu vielen Formen von Stoffwechselkrankheiten führen können und das Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen deutlich erhöhen.[v] Zucker ist schlecht, aber es in flüssiger Form zu konsumieren, ist noch viel schlechter. Flüssiger Zucker wird vom Gehirn nicht genauso wahrgenommen wie Zucker aus festen Bestandteilen. Die Folge ist, dass das Gehirn nicht kompensiert, dass es zusätzlich weniger essen sollte.[vi] Zuckerhaltige Getränke sind die größten Dickmacher und krankheitsfördernden Faktoren der modernen Ernährung. Deshalb wollen wir Euch Alternativen mit viel weniger Zucker als herkömmliche Getränke anbieten, damit ihr gesünder sündigen könnt, wenn euch die Lust überkommt.

5) Die westliche Ernährungsweise ist verantwortlich für Krankheiten


Die meisten chronischen, westlichen Krankheiten sind relativ neuartig. Sie sind im Hinblick auf die Entstehungsgeschichte erst vor kurzem aufgetreten und Bevölkerungen, die keine industriell verarbeiteten Lebensmittel essen, haben diese nicht. Tatsache ist, dass überall dort, wo die westlichen Junk-Food-Nahrungsmittel (bestehend aus verändertem Zucker, Mehl oder Öl) angeboten werden, chronische Erkrankungen folgen. Der berühmte Weston A. Price fand bereits Anfang des 20. Jahrhunderts heraus, dass diese Ernährungsweise ihre Konsumenten schnell übergewichtig machte. Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs waren die Folge und das alles innerhalb weniger Jahre. Diese Krankheiten werden nicht umsonst “Zivilisationskrankheiten” genannt und sind zurzeit für die größten Gesundheitsprobleme der Welt verantwortlich. Die meisten davon werden durch unsere moderne Ernährungsweise nicht nur verschärft, sondern regelrecht verursacht.

6) Die beste Ernährungsweise für DICH ist die, die du beibehalten kannst


Die „richtige” Ernährung für eine Person hängt von mehreren Faktoren ab und inkludiert Geschlecht, Alter, Aktivitätslevel, Gesundheitsstatus, Essenskultur und persönliche Präferenzen. Somit gibt es keine optimale Diät für jedermann, es sei denn spezifische Gesundheitsprobleme (wie z.B. Diabetes) setzen eine spezifische Ernährung voraus. Wenn man aber “nur” abnehmen, das Gewicht halten und nicht krank werden möchte, ist der wahrscheinlich wichtigste Faktor, eine Diät zu wählen, die man auf Dauer verfolgen kann. Ultimativ ist der Schlüssel zum langfristigen Erfolg, etwas zu finden, mit dem man sich wohl fühlt und ein Leben lang gut zurecht kommt.

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[i] http://authoritynutrition.com/23-studies-on-low-carb-and-low-fat-diets/
[ii] https://scholar.google.at/scholar?as_ylo=2014&q=protein+increases+metabolism+and+reduce+appetite&hl=de&as_sdt=0,5
[iii] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19640952; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11838888
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20565999
[iv] http://ajcn.nutrition.org/content/82/1/41.abstract
[v] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23594708
[vi] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19248858

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