5 gesunde Alternativen zu Weißmehl

/ 10. November 2016

Bald beginnt die Backsaison! Wenn Du gesunde Alternativen zu Weißmehl suchst oder an Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leidest, wirst Du hier fündig. Weißmehl und die daraus verarbeiteten Lebensmittel liefern einen schnellen Energieboost. Jedoch hält dieser nicht lange an. Der Blutzucker purzelt nach kurzer Zeit wieder in den Keller. Das Ergebnis: Der Heißhunger klopft an und schreit erneut nach schnellen und leeren Kalorien. Leer deshalb, weil in der langen Verarbeitungskette die gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen.

Gesunde Alternativen zu Weißmehl: Der Mix spielt die Musik

Gluten hat beim Backen und kochen den Vorteil, dass es als Bindemittel fungiert und für das Volumen sorgt. Damit das Ergebnis bei glutenfreien Alternativen nicht zu hart istoder zerbröselt, ist der richtige Mehlmix entscheidend für den Erfolg. Die alternativen Mehlsorten werden also immer untereinander vermischt und niemals einzeln verwendet. Zusätzlich kommen natürliche Bindemittel wie Chiasamen, Flohsamen oder Johannisbrotmehl zum Einsatz.

Am besten ist, Du deckst Dich mit unterschiedlichen glutenfreien und kostengünstigen Mehlarten ein (Reismehl, Kartoffelmehl, Maismehl) und verfeinerst die Mischung mit folgenden fünf Superstars der glutenfreien Mehlsorten:

1. Buchweizenmehl

Buchweizen ist streng genommen gar kein Getreide, sondern mit dem Rhabarber verwandt. Trotzdem ist er eine gesunde und schmackhafte Alternative: Denn er ist voller B-Vitamine, Eisen, Proteine und Ballaststoffe.

Beim Backen ist er wegen seines nussig-herben Geschmacks eher für Herzhaftes geeignet.

Superfood Alarm! Gekeimt entfaltet der Buchweizen seine Superkräfte und das Maximum an gesundheitsfördernden Vitalstoffen an Antioxidantien und Q-10 wird erreicht. Die Power-Keimlinge finden sich beispielsweise in den Rohkostsnacks von Raw Gorilla.

2. Kokosmehl

Das Mehl der Wunderfrucht Kokosnuss ist cholesterin- und glutenfrei. Mit viel Ballast- und Nährstoffen im Gepäck verwöhnt es Deinen Körper bis in die letzte Zelle. Da es ziemlich viel Flüssigkeit zieht, sollte in der Backmischung nur 15 Prozent Kokosmehl enthalten sein.

3. Quinoamehl

Das eiweiss- und vitalstoffreiche (Eisen, B-Vitamine und Magnesium) Mehl des Inka-Goldes eignet sich hervorragend als Getreidemehlersatz. Quinoamehl kann beim Backen mit einem Anteil bis zu 25 Prozent unter andere alternative Mehlarten gemischt werden.

4. Mandelmehl

Mandelmehl wird nicht wie angenommen aus gemahlenen Mandeln gewonnen, sondern aus dem Presskuchen des Mandelöls. Mit seinem hochwertigen, hohen Proteingehalt kurbelt es den Stoffwechsel an und fördert natürlich den Muskelaufbau.

Das nussige Mehl eignet sich perfekt zum Backen für Kuchen, Keksen, Waffeln oder Palatschinken.

5. Hanfmehl

Das herb-nussige Hanfmehl wirkt sich dank seines hohen Ballaststoffanteils positiv auf die Verdauung aus. Seine enthaltenen Proteine (30 Prozent!) werden sehr leicht vom Körper aufgenommen. Es eignet sich hervorragend (mit einer Mischung mit bis zu 15 Prozent Hanfmehlanteil) zum Backen von Brötchen und Broten.

Die Autorin Stephanie Fischer textet und bloggt für treats.

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