5 Anzeichen, dass Du auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten solltest

/ 23. Mai 2016

Eine ballaststoffreiche Ernährung wird in Österreich durch die beliebten weissmehllastigen Tiefkühl- und Fertiggerichte stark vernachlässigt. Derweil ist sie enorm wichtig für eine gründliche Verdauung und ein langes Sättigungsgefühl.

Wenn Du folgende 5 Punkte mit einem “Ja” beantworten kannst, solltest Du mehr Ballaststoffe in Deiner Ernährung beherzigen:

  1. Die Verdauung kommt nicht in die Gänge.
    Eine hartnäckige Verstopfung und ein Völlegefühl in der Endlosschleife beschreibt Dein (Un-)Wohlbefinden? Dann löst eine ballaststoffreiche Ernährung sprichwörtlich den Sand aus dem Getriebe und eine Regelmäßigkeit im Verdauungstrakt kehrt wieder ein, da die Ballaststoffe die Verdauung ankurbeln.
  2. Kurz nach dem Essen setzt erneut das Hungergefühl ein.
    Ballaststoffreiche Lebensmittel halten lange satt. Sie quellen im Magen auf und entschleunigen die Verdauung, sodass der Körper die Nährstoffe in aller Ruhe zerkleinern und die Vitalstoffe aufnehmen kann.
  3. Du wirst plötzlich müde.
    Gut geschlafen und trotzdem durch eine Müdigkeitsattacke niedergestreckt? Dann könnte es ein Zeichen eines Ballaststoffmangels sein. Eine konstante Ballaststoffzufuhr regelt nämlich die Energiezufuhr verlässlich und konstant.
  4. Fast Food und Convenient Food überwiegen.
    So praktisch und zeitsparend Tiefkühlkost und “Essen-To-Go” sein mag, sie liefern dem Körper nicht genügend Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Naturbelassene Zwischenmahlzeiten mit einem hohen Anteil an Vital- und Ballaststoffen versorgen hingegen Körper und Geist optimal und Hungerattacken warten vergeblich auf der Reservebank.
  5. Der Blutzuckerspiegel schwankt.
    Müde, zittrig UND hungrig zugleich? Eine explosive Mischung, die nicht selten eine Beziehung auf die Belastungsprobe gestellt hat. Grund für die Unterzuckerung kann auch ein Ballaststoffmangel sein. Die gesunden Sattmacher kompensieren Schwankungen des Blutzuckerspiegels – und des Gemüts 🙂

Wo sind Ballaststoffe enthalten?

Vollkornprodukte, allen voran Roggen und Weizenspeisekleie, sowie Hülsenfrüchte sind verlässliche Ballaststofflieferanten. Diese wasserunlöslichen Ballaststoffe quellen im Magen-Darm-Trakt auf, halten lange satt und mindern das Risiko, adipös zu sein. Wasserlösliche Ballaststoffe, die in Kartoffeln, Obst und Gemüse anzutreffen sind, wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus und senken den Cholesterinspiegel sowie das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, den täglichen Bedarf mit mindestens 30 g an Ballaststoffen in Form von Vollkornprodukten, Gemüse, frisches oder getrocknetes Obst und Nüssen zu decken.

Die Autorin Stephanie Fischer textet und bloggt für treats.

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