Die richtige Ernährung beim Radsport

/ 29. April 2016

Hast Du Dich jemals gewundert, warum Dir trotz guter Kondition Deine Kraft ausgeht und Dir Deine Freunde am Radtag um die Ohren fahren? Hast Du daran gedacht am Vortag richtig zu essen und Dich auch während Deiner Tour richtig zu ernähren?

Hier habe ich 6 Tipps um Dich zumindest ernährungstechnisch ideal vorzubereiten, um Deinen Kollegen zu zeigen, wer der stärkste ist!

6 Tipps für die richtige Ernährung beim Radsport

Entgegen aller Abnehm-Mythen ist es egal, wann oder wie viele Kohlenhydrate Du über den Tag zuführst, solange Du nicht mehr Kalorien aufnimmst, als Du verbrauchst. Für Deine Radtour ist es allerdings wichtig, genügend Energie zur Verfügung zu haben.

Hiermit kommen wir zu Tipp 1:

Deine Vorbereitung sollte schon am Vorabend mit einer ausgewogenen kohlenhydratreichen Mahlzeit beginnen, denn der menschliche Körper braucht Zeit, um Energie in den Muskeln zu speichern. Hierfür kommen am besten Kartoffeln, Reis und Süßkartoffeln zum Einsatz, denn sie bieten im Gegensatz zu Pasta den Vorteil, dass sie wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe beinhalten.

Tipp 2:

Beim Frühstück nicht über(fr)essen! Der Körper braucht Energie, um Nahrungsmittel zu verwerten und er braucht Zeit, um die Energie zu speichern. Ein voller Bauch bewirkt daher eher das Gegenteil einer gesteigerten Leistung.

Tipp 3:

Während der Radtour Snacken! Um die Muskeln stetig ausreichend mit Energie zu versorgen, ist es unerlässlich, auch währenddessen leicht verdauliche Kleinigkeiten zu sich zu nehmen.

Tipp 4:

ABER: Wenn möglich stark zuckerhaltige Getränke und Snacks vermeiden. Der enthaltene Zucker führt nur zu einer kurzfristigen Leistungssteigerung. Doch auch hierfür hat uns die Natur etwas gegeben, nämlich Bananen oder natürliche Snacks (link). Sie enthalten Kohlenhydrate und zusätzlich wichtige Mineralstoffe, die Krämpfe verhindern können.

Tipp 5:

Ausreichend Trinken! Ein Wasserverlust von 2 % von Deinem Körpergewicht hat erhebliche Auswirkungen auf Deine Leistung. Als Faustregel gilt ein halber Liter pro Stunde, je heißer, desto mehr!

Tipp 6:

Nicht nur ausreichend trinken, sondern auch richtig. Sportgetränke enthalten zumeist zu viel Zucker, zu wenig Mineralstoffe und sind außerdem teuer. Die ideale Alternative dazu sind Fruchtsäfte gespritzt mit Wasser im Verhältnis 1:3. Zusätzlich noch eine Messerspitze Salz hinzugeben und das ideale Sportgetränk ist fertig. Und sind wir ehrlich, es schmeckt auch viel besser!

Nun steht dem nächsten Radtag nichts mehr im Weg und Du kannst Deinen Freunden zeigen, wer der stärkste ist!

Johannes Windischbauer (AUT, Hrinkow Advaraics Cycleang Team)
Johannes Windischbauer (AUT, Hrinkow Advaraics Cycleang Team)

Der Autor Johannes Windischbauer ist professioneller Rennradfahrer und hält 7 Mal den österreichischen Vizemeister-Titel sowie den 12. Platz bei den Olympischen Jugendspielen.

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