Die richtige Ernährung für Wintersportler

/ 2. Januar 2017

Was soll ich für den perfekten Ski- bzw. Snowboardtag essen? Damit dir bei deinem Powderglück oder im Funpark nicht so schnell die Puste ausgeht, haben wir uns für dich schlau gemacht – für mehr Ausdauer und Fitness im Schnee!

1. Das Skifahrer-Frühstück

Starte den Tag mit einem wärmenden und wohltuenden Ingwergetränk oder -tee, damit dein Flüssigkeitsspeicher für die nächsten Stunden auf der Piste ausreichend gefüllt ist.

Schnüre dein Kraftpaket am Frühstückstisch mit

  • guten Kohlenhydraten, die lang anhaltend Energie liefern,
  • Eiweißen, als Bausteine für die Muskeln, sowie
  • Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen.

Perfekt eignet sich dafür ein herzhaftes Müsli mit frischen Früchten, Samen und Cerealien. Konventionelle Müslis bzw. Cerealien wurden als Zuckerfalle entlarvt. Achte daher darauf, dass kein raffinierter Zucker beigefügt wurde. Mitunter sind Schokoladenaufstriche keine verlässliche Energiequelle, da der Blutzucker wegen seines hohen glykämischen Index in die Höhe schnellt und gleich darauf wieder in den Keller jagt. Das resultiert in einer Heißhungerattacke: Das Letzte, was wir während einer Tiefschnee-Action brauchen! Wenn du beim Frühstück nicht auf Süßes verzichten möchtest, dann genieße lieber ein Honigbrot.

Auch ein Vollkornbrot mit Hüttenkäse liefert wertvolle Kohlenhydrate und Eiweiße. Dazu noch ein Spiegelei. Mehr braucht es nicht. Dein Akkupack ist vollständig aufgeladen und hält … und hält … und hält, bis zum …

2. Das Mittagessen

Bernerwürstel, Germknödel oder Wienerschnitzel. Sie kommen auf der Skihütte nach einem aktiven Vormittag wie gerufen, navigieren uns aber direkt ins komatöse Nachmittagstief. Wenn du nach dem Mittagessen ohnehin schlafen möchtest, greif zu. Wenn du allerdings noch weiterhin deine Liftkarte bis zur letzten Seilbahn nutzen willst, dann lass lieber die Finger davon.

Gesunde und energieliefernde Alternativen sind Suppen, Nudeln- und Reisgerichte mit Fleisch, Fisch oder Gemüse. Fettes Fleisch und deftige Soßen sind übrigens schwer verdaulich und können Seitenstechen verursachen. Laut Martin Reiter, Koch in Kitzbühel, der seit 15 Jahren die ÖSV-Stars verköstigt, darf es auch ein kleiner Kaiserschmarrn sein, um die Kohlenhydrat- und Eiweiß-Reserven wieder aufzufüllen.

Zum Trinken eignen sich isotonische Getränke wie gespritzte Fruchtsäfte. Auch hier heißt es: Wasserspeicher volltanken bis zur …

3. Snack-Attacke!

Falls dir nach dem sportlichen Mittagessen doch noch die Energie ausgehen sollte, hilft dir ein gesunder Sportler-Snack. Neben dem Klassiker wie einer Banane (obwohl sie nach einem Tag mit Pirouetten im Schnee und dem ein oder anderen Sturz eine unangenehme Überraschung im Rucksack sein könnte) sind unsere Power-Snacks zur Stelle: Mit viel Eiweiß im Gepäck sind sie dein Kickstarter für die nächsten Stunden am Berg. Auch unsere wärmenden Leckerbissen, wie Rohkost- und Nussriegel mit Ingwer, Kardamom oder Chili helfen nicht nur beim schnellen Hunger, sie wärmen dich dazu wieder auf und das bis zum …

4. Abendessen

Nachdem du nun eine Menge Kalorien verbrannt hast (pro Stunde zwischen 300 und 400 kcal), kannst du jetzt mit einer großzügigen Mahlzeit aus Fleisch, Fisch, Pasta, Reis, Gemüse und Salaten deinen Bärenappetit stillen und den langen Tag auf den Brettern genussvoll ausklingen lassen.

Wie sieht dein perfekter Tag in den Bergen essenstechnisch aus? Was hält dich lange fit? Wir freuen uns über deinen Kommentar!

Die Autorin Stephanie Fischer textet und bloggt für treats.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

Was dich vielleicht auch interessieren könnte: