Fitness und Ernährung: Wie das Teamplay gelingt

/ 22. August 2016

„Muskeln werden in der Küche gemacht!“ Den Spruch hat sicherlich jeder schon einmal gehört: „Muskeln werden zu 70% in der Küche gemacht!“ Ob es nun 70 %, 60 % oder 85 % sind, ist erst einmal nebensächlich. Dass unsere Ernährung einen sehr großen Einfluss auf unsere Fitnesserfolge hat, ist aber (leider) nicht von der Hand zu weisen.

„Fitness und Ernährung müssen im Team spielen, wenn ich etwas erreichen möchte.”

Ich kann viel und zielgerichtet trainieren, um nächstes Mal den Gipfelanstieg ohne Verschnaufspausen zurücklegen zu können. Wenn gleichzeitig aber Schokoriegel und Fast Food meine Hauptenergiequellen sind, wird das Ergebnis meiner Bemühungen bei weitem nicht so positiv ausfallen, als wenn ich von Anfang an beide Variablen im Blick gehabt hätte.

Achte ich wiederum nur darauf, was auf meinem Teller landet, kann ich die Nacken- oder Rückenschmerzen, die ich vom vielen Sitzen am Schreibtisch habe, durch gesundes Essen alleine nicht beheben. Und auch der Po wird auf diese Art definitiv nicht knackiger werden. Ohne Fitnesstraining werde ich hier also nicht weiterkommen.

Soviel können wir also schon mal festhalten: Wenn ich was erreichen will, dann müssen Fitness und Ernährung im Team spielen.

„Wie soll das Teamplay aussehen?“

Jetzt geht es aber darum, wie das Teamplay konkret aussehen soll. Die grundlegenden Spielregeln sind relativ klar, oder werden zumindest sehr schnell “fühl”bar, wenn man sie einmal gebrochen hat. Denn den Fehler, mit einem gefühlten Zentner Käsespätzle im Bauch joggen zu gehen, wird man garantiert nur einmal machen. Etwas komplizierter wird es aber, wenn es an das Fine Tuning geht, das davon abhängt, welches Ziel ich denn letztlich verfolge. So werden sich sowohl der Speise- als auch der Trainingsplan eines Gewichthebers deutlich von jenem eines Marathonläufers unterscheiden.

Bei Leistungssportlern wird nichts mehr dem Zufall überlassen und Ernährung sowie das Training werden bis ins letzte Detail aufeinander abgestimmt, um das absolute Maximum der individuellen Leistungsfähigkeit herauszukitzeln. Fine Tuning par Excellence eben.

Aber keine Angst: So kompliziert und zeitaufwändig die optimale Abstimmung von Ernährung und Training im Leistungssportbereich auch sein mag, so einfach ist es für Hobby- bzw. Freizeitsportler, mithilfe ein paar weniger Regeln, seinen Fitness- und „Figurzielen“ näher zu kommen. Schließlich hängt unser Lebensunterhalt nicht davon ab, ein paar Zehntel-Sekunden gegenüber der Konkurrenz herauszulaufen. Die Herausforderung für uns besteht vielmehr darin, eine gesunde Ernährungsweise zu finden, die neben Full Time Job, Familie, Freunden und Hobbies nicht allzu viel Zeit beansprucht und dauerhaft praktikabel ist. Meiner Ansicht nach können wir das Ganze also getrost etwas lockerer und genüsslicher angehen lassen.

„Make it count! Oder: Egal was du isst, versuch das Beste aus jeder Mahlzeit rauszuholen!“

Ich persönlich habe jedenfalls keine Lust, mir permanent den Kopf darüber zu zerbrechen, wann ich was in welchen Mengen essen darf oder soll, will aber andererseits sicher sein, mithilfe der richtigen Ernährung meine Fitnessziele erreichen zu können. Damit das ohne großes Kopfzerbrechen gelingt, ist mein Vorsatz, diese Regel zu 80 % zu befolgen: „Make it count! Oder: Egal was du isst, versuch das Beste aus jeder Mahlzeit rauszuholen!“

Warum 80%? Ganz einfach: Ich liebe Schokolade, Eiscreme, Kuchen, Torten und Tortilla-Chips … Vor allem ein Leben ohne Schokolade ist für mich schlicht nicht vorstellbar. Von Dauer kann für mich also nur eine Ernährungsweise sein, die mir zugesteht, kulinarische Sünden in Maßen ohne schlechtes Gewissen genießen zu dürfen. Die gesunden 80 % einzuhalten, fällt dann gar nicht mehr schwer!

Im nächsten Beitrag verrate ich 7 Basics, um aus jeder Mahlzeit das Beste herauszuholen!

Hi, ich bin Nadine! Ich bin Personal Trainerin und betreibe die Website njoyrides für Bewegungsjunkies, die ihre Zeit ebenso gern wie ich auf dem Surfboard, den Skiern oder dem MTB verbringen. Für diese biete ich Workout-Tips. damit sie sich noch zielgerichteter auf ihre Sportart vorbereiten und noch mehr aus ihrem „Ride“ herausholen können. Daher auch der Name njoyrides. Aktuell habe ich mit “Fit for the Mountains” ein spezielles Outdoortraining zusammengestellt, damit Du Deine Skitour- und Freeridesaison in vollen Zügen genießen kannst!

2 Antworten:

  1. Ein ansprechender, eingehender Text, der neugierig auf mehr macht. Niemand möchte seine kleinen kulinarischen Sünden missen – sie gehören zum (er) leben. M. E. Ist aber auch die Psyche nicht zu unterschätzen. Bewusste Ernährung stärkt auch mein Selbstwertgefühl und verschafft mir somit auch mentale Stärke, um meine Ziele zu erreichen und mich wohlzufuehlen.

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