Gemüsechips selber machen: Knabbern ohne Gewissensbisse

/ 21. Januar 2016

Sonntags zum Tatort, an einem Sommertag auf der Parkbank, in der Arbeit oder beim Lernen: Snacken ist fixes Ritual im Alltag von Genussmenschen. Allerdings vermiesen uns Fertigchips beispielsweise, hingebungsvoll zu knabbern: Künstliche Aromen und Geschmacksverstärker, zu viel Salz, ungesunde Fette und Industriezucker drosseln das reuelose Snack-Abenteuer. Deshalb haben wir Dir die gesündesten Gemüsechips-Rezepte zusammengetragen – damit Du ohne schlechtes Gewissen knuspern und knabbern kannst.

Gemüsechips selber machen – so einfach funktioniert es

Ob Kartoffeln, Zucchini, Grünkohl, Rote Beete, oder Auberginen – im Endeffekt sind die Arbeitsschritte zu den leckeren Chips gleich: Das Gemüse waschen, trocknen und in dünne Scheiben schneiden (am Besten mit einem Hobel oder Gemüseschäler). Je dünner desto knuspriger werden die Chips. Dann beträufelst Du die Chips mit ein wenig Bio-Olivenöl, würzt sie nach Belieben und mischt alles in einer Schüssel. Anschließend kommen die Gemüsechips auf eine Backpapierfolie – und ab damit in den vorgeheizten Ofen!

Tipp: Öffne den Ofen zwischendurch immer wieder, damit das verdampfte Wasser entweichen kann.

1. Süßkartoffelchips

Die Süßkartoffel schlägt die normale Kartoffel bei weitem mit ihrem Anteil an Ballaststoffen, Mangan, Kalium, Vitamin C und Beta-Carotin, welche die Zellen schützen und das Verdauungs- und Immunsystem stärken.

Im Rohr: 15 Minuten bei 190 Grad backen.

Sueßkartoffelchips

2. Zucchinichips

Zucchini sind leicht verdaulich und kalorienarm. Sie liefern Eisen, Vitamin A und C – und schützen somit unser Immunsystem vor Krankheiten.

Im Rohr 20 Minuten bei 230 Grad backen.

Zucchinichips

3. Grünkohlchips

“Kalechips” sind in aller Munde und ein echter Foodtrend, der aus den USA herübergeschwappt ist. Grünkohlchips sind voller Kalzium und strotzen vor Vitamin C!

Im Rohr: 30 Minuten bei 130 Grad backen.


Gruenkohlchips

4. Rote Rübenchips

Rote Beete wirkt entzündungshemmend und unterstützt die körperliche Entgiftung. Sie besitzt viele Antioxidantien, Mangan, Folate, Vitamin C und Vitamin A. Dazu wirkt sie sich positiv auf den Blutdruck, Haut und Augen aus.

Im Rohr 45 Minuten bei 150 Grad backen.

Rote Beetechips

5. Auberginenchips

Auberginen sollen eine heilende Wirkung aufweisen und Ischias, Nierenleiden und Rheuma bekämpfen. Dazu fördern sie die Verdauung und schützen die Zellen.

Im Rohr 20 Minuten bei 200 Grad backen.

Auberginenchips

Keine Lust und keine Zeit Gemüsechips selber zu machen? Wir bieten Dir ganz bald Grünkohlchips, Gemüse- und Süßkartoffelchips in unseren praktischen, 100 % natürlichen Snackboxen.

Bildrechte: kochtrotz / flickr.com

Die Autorin Stephanie Fischer textet und bloggt für treats.

2 Antworten:

  1. Ich mach Gemüsechips auch gern aus Karotten, die haben wir als Kinder in der Schule schon zur Jause mitbekommen, damals aber noch ungetrocknet 😉 Süßkartoffeln sind bei mir Platz zwei, und Zucchini finde ich auch gut. Allerdings trockne ich meine Chips lieber im Dörrautomaten (meiner ist von http://www.vitality4life.de/) bei einer geringeren Temperatur, um die Inhaltsstoffe so gut wie möglich zu erhalten. Natürlich dauert das ein paar Stunden, aber das ist es wert. Die Chips sind soooo lecker! 🙂
    LG Sandra 😀

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