Was sind gute Kohlenhydrate? No-Carbs, Yes-Carbs? Right-Carbs!

/ 23. September 2016
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Kein Abendessen unter Freunden mehr, ohne dass das Thema Kohlenhydrate aufflammt – spätestens dann, wenn das Weißbrot serviert wird und die Ernährungspräferenzen offengelegt werden. Die Meinungen gehen hier weit auseinander – von Allesessern, Low-Carb- bis zu No-Carb Anhängern sorgen die Carbs (englisch „carbohydrates“) verlässlich für Gesprächsstoff.

 

Kohlenhydrate sind allerdings nichts anderes als Stärke und Zucker, die in Lebensmitteln wie Reis, Nudeln, Kartoffeln, Süßigkeiten oder Limonaden enthalten sind. Welche Kohlenhydrate kannst Du nun bedenkenlos genießen – und welche lieber nicht? Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen: Wir haben uns in der Welt der Carbs umgesehen und aussortiert.

 

Gute Kohlenhydrate: Auf der hellen Seite der Macht

Kohlenhydrate stellen eine wichtige und leicht verdauliche Energiequelle dar. Wichtig ist, dass sie einen niedrigen glykämischen Index aufweisen. Die so genannten “komplexen Kohlenhydrate”, die aus drei oder mehreren Zuckermolekülen bestehen, liefern lang anhaltend Energie, halten den Blutzuckerspiegel konstant und bekämpfen somit Heißhungerattacken.

 

  • Obst (Äpfel, Ananas, Birnen)
  • Gemüse
  • Pilze
  • Vollkornprodukte
  • Naturreis
  • Hülsenfrüchte
  • Haferflocken
  • Kartoffeln
  • Quinoa
  • Nüsse
  • treats.

 

Die Liste der Lebensmittel ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und diese haben gemein, dass sie eine Vielzahl an lebenswichtigen Nährstoffen liefern, die die Körperfunktionen rundum versorgen und lange satt machen. Die guten Kohlenhydrate sind in moderaten Mengen daher eine verlässliche und solide Energiequelle!

 

Schlechte Kohlenhydrate: Quick and Dirty

Meist schön verpackt, jedoch mit dürftigen inneren Werten: Da Lebensmittel mit minderwertigen Carbs, wie Weißmehl beispielsweise, meist industriell verarbeitet wurden, sind kaum noch Nährstoffe enthalten. Die raffinierten Kohlenhydrate weisen nur ein oder zwei Zuckermolekülketten auf. Durch ihren hohen glykämischen Index steigt der Blutzuckerspiegel rasant an. Daraufhin schüttet der Körper Insulin aus, welches den Blutzuckerspiegel wieder senkt. Führst Du aber noch mehr Energie in Form von Kohlenhydraten hinzu, wandelt der Körper den Zucker in Fette um – ein Bäuchlein wird genährt, Trägheit und Heißhungerattacken sind vorprogrammiert – und der wiederkehrende Hunger auf schlechte Kohlenhydrate entfacht einen Teufelskreis. Folgende Lebensmittel sind Ursache gesundheitlicher Probleme und Fettleibigkeit:

 

  • Pasta aus Weißmehl
  • Weißbrot
  • Fertigmüsli
  • Weißer Reis
  • Süßigkeiten
  • Zuckerhaltige Limonaden

 

Auf den Ernährungsplan gehören also Kohlenhydrate natürlichen Ursprungs, die eine gehaltvolle und langanhaltende Energiequelle versprechen. Industriell verarbeitete Lebensmittel sind die Quickies unter den Energielieferanten und beinhalten in der Regel schlechte Carbs und eben diese sind aufgrund der oben genannten Gründe zu reduzieren. Ernährungsexperten empfehlen daher eine Kombination aus komplexen Kohlenhydrate und Proteinen wie ein Vollkornbrot mit Hüttenkäse, ein selbstgemachtes Müsli mit Beeren oder Salat mit Feta-Käse. Einem Burger oder Pizza ab und an können jedoch wir selbst nicht widerstehen 😉 Wie tickst Du beim Thema Kohlenhydrate? Wir sind gespannt auf Deinen Kommentar!

 

Die Autorin Stephanie Fischer bloggt und textet für treats.

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