Unverträglichkeiten: Weshalb es Dich zwickt

/ 4. November 2015
nahrungsmittelunverträglichkeiten

Glutenfreies Brot aus dem Supermarkt, laktosefreier Cappuccino im Café und vegane Pancakes zum Sonntagsbrunch … Was vor ein paar Jahren noch für Erheiterung gesorgt hätte, ist mittlerweile alltägliche Realität geworden. Immer mehr Menschen werden mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten diagnostiziert – da stellt sich natürlich die Frage: Ist das alles nur ein Trend oder macht unsere Ernährung uns tatsächlich so kaputt?

Wir haben uns diesbezüglich beim Gesundheits-Startup kiweno, das sich auf die Testung von Unverträglichkeiten spezialisiert hat, schlau gemacht.

Wie entstehen Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Die gute Nachricht erst einmal vorweg: Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind nichts, womit wir geboren werden, sie entwickeln sich über eine gewisse Zeit und sind auch bei konsequenter Ernährungsumstellung relativ rasch wieder in den Griff zu bekommen. Ausschlaggebender Punkt bei der Entstehung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist unser Darm, der wie ein natürliches Schutzschild fungiert – nicht umsonst heißt ein bekanntes Sprichwort: „Die Gesundheit sitzt im Darm“. Ist nun unsere empfindliche Darmschleimhaut durch Stress, schlechte Ernährungsgewohnheiten, Medikamente oder den Konsum stark verarbeiteter Lebensmittel geschwächt, können winzig kleine Risse in der Darmschleimhaut entstehen, die zu einer gesteigerten Durchlässigkeit führen, welche in Fachkreisen auch gerne als „Leaky Gut Syndrom“ bezeichnet wird. In weiterer Folge können durch diese Mikrorisse in der Darmschleimhaut unvollständig verdaute Lebensmittelbestandteile in den Blutkreislauf gelangen. Unser ausgefinkeltes Immunsystem macht sich sogleich an die Bekämpfung der Eiweißbestandteile unserer Nahrung. Mit der Zeit lernt das Immunsystem Antikörper gegen die „Eindringlinge“ zu bilden und eine Nahrungsmittelunverträglichkeit entsteht.

Symptome und Auswirkungen von Unverträglichkeiten

Dadurch, dass der Körper unnötigerweise mit der Bekämpfung dieser Nahrungsmitteleiweiße beschäftigt ist, bleibt verständlicherweise eher wenig Zeit für seine eigentliche Aufgabe, zum Beispiel uns vor wirklich bedrohlichen Viren und Bakterien zu schützen. Diese Ablenkung des Immunsystems, hervorgerufen durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten, äußert sich mannigfaltig in diversen kleineren oder größeren körperlichen Beschwerden. Zu den häufigsten Symptomen von Unverträglichkeiten gehören dauerhafte Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten und sportliche Leistungseinbußen, aber auch Kopfschmerzen oder Verdauungsstörungen.

Allergie ist nicht gleich Unverträglichkeit

Wenn man von Nahrungsmittelunverträglichkeiten spricht, ist man meistens versucht, eine Brücke zu den besser bekannten Allergien zu schlagen. Hier ist Vorsicht geboten, denn es gibt markante Unterschiede zwischen einer Allergie und einer Unverträglichkeit. Der wohl eindeutigste Unterschied ist die Reaktionszeit auf konsumierte Nahrungsmittel: Während sich bei einer Allergie meist schon in der ersten Stunde nach dem Verzehr eine körperliche Reaktion zeigt, so kann dies bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zwischen 6-72 Stunden der Fall sein. Außerdem können allergische Reaktionen im schlimmsten Fall sogar tödlich enden, wohingegen die Begleiterscheinungen einer Unverträglichkeit auf bestimmte Lebensmittel zwar unangenehm, aber weitaus weniger dramatisch sind.

Was kann man nun dagegen tun?

Unverträglichkeiten beim Arzt bestimmen zu lassen, ist relativ umständlich und meistens sehr teuer. Dazu kommt, dass viele den Gang zum Arzt erst gar nicht auf sich nehmen wollen, sei es aus Angst oder aus Bequemlichkeit. Hier kommt kiweno ins Spiel, die einen Selbsttest für Nahrungsmittelunverträglichkeiten anbieten, den man ganz rasch und einfach übers Internet bestellen und in der Komfortzone der eigenen vier Wände durchführen kann.
Innerhalb weniger Tage erhält man die Testresultate auf der Onlineplattform my.kiweno.com inklusive der passenden Ernährungsempfehlungen. Noch nie war es so einfach, die Verantwortung für seine Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen.

6 Antworten:

  1. Ich liebe deinen Blog, wie du schreibst und deine Bilder! Wirklich ganz toll, was du dir da schon geschaffen hast. Dazu einen herzlichen Glückwunsch von mir!

  2. Ich bin leider auch jemand, der immer verschiedene Dinge aus dem Essen aussortiert. Nicht weil ich es nicht essen möchte, sondern weil ich nicht vertrage. Vielleicht ist einiges auch nur Einbildung und zum Arzt wollte ich deshalb nie.

    Ich danke dir für die Erkenntnis über kiweno, das werde ich mal in Anspruch nehmen. Vielen lieben Dank.

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