3 Regeln, wie Du natürliche Snacks erkennst

/ 25. November 2015
natürliche snacks

Wenn wir snacken, dann gesund! Doch nicht jeder vermeintlich gesunder Snack hält, was er verspricht.

Das beweist die jüngst veröffentlichte Studie der Arbeiterkammer über die ach so gesunden Müsliriegel mit dem Ergebnis: Die zuckerhaltigen “Blombenzieher” gehören eigentlich ins Süßigkeitenregal.

Natürlich haben wir nichts gegen Süßigkeiten. Aber wenn unser Körper bzw. das Gehirn vor dem Sport oder produktiver Arbeit nach einem gesunden Kickstarter schreit, dann möchten wir die benötigte Energie SOFORT und LANGANHALTEND liefern – und nicht mit irgendwelchen Quickie-Snacks betrügen, weil uns die Hersteller in die irreführen.

Und der industriell hergestellte Zucker in den Mogelpackungen, das ist kein Geheimnis mehr, ist in vielen Mengen für Zivilisationskrankheiten wie Depressionen, Alzheimer, Diabetes Typ 2 und Fettleibigkeit verantwortlich. Nein danke, dem Wolf im Schafspelz geben wir deshalb eine klare Absage.

Wie Du kinderleicht natürliche Snacks identifizierst:

Regel Nummer 1: Die Zutaten – Oma knows best!

Im nächsten Absatz sind die Inhaltsstoffe eines Mainstream-Müsliriegels abgebildet. Deine Oma oder Opa hätten vermutlich keine Ahnung, was Maltodextrin bedeutet. Klingt künstlich, ist es auch. Und dieser Müsliriegel ist mit seinen Zutaten noch harmlos im Vergleich zu den anderen : Natur pur? Zucker pur!

kein guter snack 2

Hier noch ein worst-case Beispiel von den Chips aus der Zylinderform: Kartoffelpüreepulver, pflanzliches Öl, pflanzliches Fett, Maismehl, Weizenstärke, Maltodextrin, Emulgator: E471; Salz, Reismehl, und Dextrose. Die Zutaten werfen gleich 3 Fragezeichen auf – Prädikat: ungeheuerlich.

Jetzt zu den Inhaltsstoffen eines natürlichen Snacks, am Beispiel unseres Roo’bar Riegels, dessen Zutaten wir uns auch bildlich vorstellen können: Datteln, Kokosnüsse, Chiasamen und Zitronenöl – hier ist die Natur zu Hause! Andere Zutaten kommen schließlich bei uns nicht in die Snack-Box!

roobar snack

Regel Nummer 2: Nährstofftabellen irritieren

Wenn man die Nährstofftabellen der gesunden Snacks mit jenen der Ungesunden vergleicht, fällt einem kein wesentlicher Unterschied auf. Denn auch gesunde Snacks haben Kalorien und Zucker im Gepäck. Weshalb? Weil die natürlichen Zutaten wie Trockenobst, Nüsse, Samen usw. voll mit energieliefernden Kalorien sind – aber eben keine leeren Kalorien beinhalten. Und was ist mit dem Zucker? Kohlenhydrate bestehen nun mal aus Zuckermolekülen, bei natürlichen Nahrungsmitteln sprechen wir von Frucht- und Traubenzucker. Hier sind wir wieder bei der Regel Nummer 2: Die Zutaten auf dem Etikett verraten, um welche Art von Zucker es sich handelt.

Datteln haben mehr Kalorien als ein Big Mac

Beispielsweise haben 100 g getrocknete Datteln 285 Kalorien und 100 Gramm eines Big Macs 257 Kilogramm. Auf den ersten Blick scheinen die Datteln im Kalorienduell verloren zu haben – auf den Zweiten aber kann der Big Mac aufgrund seines dürftigen Nährstoffgehalts niemals mit den Datteln, die vor Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralien und Spurenelementen strotzen, mithalten!

Genau das untermauert eine kürzlich getätigte Studie mit übergewichtigen Kindern zwischen 9 und 18 Jahren. Die tägliche Kalorienanzahl blieb für die Probanden gleich, sie mieden aber zuckerhaltige Lebensmittel. Früchte waren allerdings erlaubt. Bereits nach 10 Tagen verbesserte sich die Gesundheit der Jugendlichen maßgeblich und das Wohlbefinden obendrauf.

Robert Lustig vom Benioff Children’s Hospital in San Francisco freut sich: „Diese Studie verdeutlicht, dass eine Kalorie nicht gleich einer Kalorie ist.” (…) „Woher die Kalorien kommen bestimmt, wohin im Körper sie gehen.“

Hier ist ein Beispiel eines gesunden Snacks von Primal Pantry, den wir im Sortiment haben. Da steht zwar auch Zucker drauf, aber gemeint ist der natürliche Trauben- oder Fruchtzucker. Deshalb besteht ein gewöhnlicher Apfel ebenso aus frucht- und traubenzuckerhaltigen Kohlenhydraten.

primal

Regel Nummer 3: Vorwärts in die Vergangenheit!

Ganz klar, ein Stück Obst und Gemüse ist der natürlichste und beste Snack in der Geschichte der Menschheit. Das war nicht immer so: Seit der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts waren Convenience Food und Fast Food hip. Danach waren Vitaminpillen und Nahrungsergänzungsmittel hip. Um sich schließlich wieder zu besinnen, dass das Altbewährte, ohne Gentechnik und biologisch angebaut, am meisten punktet – finanziell und auch für die Gesundheit bzw. das Wohlbefinden. Vom Fast Food zum Slow Food. Von den ungesunden Naschereien zu unseren natürlichen Snacks!

Bildrechte: Francisco Huguenin Uhlfelder / flickr.com. Filter „sara“, pixlr.com

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