Übergewicht messen und reduzieren: Der Weg zur Waage leicht gemacht

/ 18. Januar 2016

Die Bäuche voll, die Großfamilie verabschiedet und gesund im neuen Jahr angekommen – jetzt drehen sich wie jedes Jahr die Gedanken um die verflixten Neujahrsvorsätze. Unter den Klassikern befinden sich: Aufhören zu rauchen, mehr Sport betreiben, weniger Süßigkeiten essen und Gewicht reduzieren. Werde ich es dieses Jahr schaffen?

Übergewicht messen und reduzieren: So einfach geht’s

Der Weg zur Waage wird hart, also wie kann ich meine Gesundheit überprüfen, ohne gleich aus den Feiertagswolken zu fallen? Der bekannteste Vertreter unter den Schätzmeistern ist wohl Mister BMI. Der BMI basiert auf einer Formel, die Körpergewicht und Körpergröße in Relation zueinander bringt und so das Gesundheitsrisiko für jede Größe und Gewicht definiert. Muskelmasse oder der Trainingszustand werden jedoch nicht mit einbezogen, wodurch Fehlinterpretationen entstehen können, die womöglich zu falschen Verhaltensänderungen führen können. Aber Verstärkung eilt heran, denn Mr. BMI wird tatkräftig unterstützt von Mr. Bauchumfang! Der Bauchumfang kann ganz leicht mittels eines einfachen Maßbandes gemessen werden und gibt Aussage über das Herz-Kreislaufrisiko. Vergleichsstudien bestätigen, dass der Bauchumfang sogar aussagekräftiger ist als der BMI, weil ein allfälliges Gesundheitsrisiko in einem früheren Stadium deutlicher erkennbar wird.

„Bedeutet das, dass ein dicker Po nun nicht so gefährlich ist wie ein dicker Bauch?“

Ja, genau so ist es. Konkret geht es um das Fettverteilungsmuster im Körper. Um den sogenannten „Apfel- oder Birnentyp“. Bei manchen Menschen sammelt sich das Fett eher am Bauch an (Apfel) und bei anderen vorzugsweise am Gesäß und Oberschenkel (Birnen). Der Apfeltyp leidet darunter, dass das verbleibende Bauchfett stoffwechselaktiver wird und daher Entzündungsstoffe freisetzt. Diese Entzündungsstoffe sind jene Übeltäter, die das Gesundheitsrisiko heben und dadurch für ein erhöhtes Erkrankungsrisiko sorgen, wie zum Beispiel Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen.

Leicht aber trotzdem richtig gemacht

Wo lege ich das Maßband an [1]? Das Maßband wird dort angelegt, wo der Bauch am größten ist, meist etwa auf Nabelhöhe. Wann messe ich am Besten [1]? Direkt nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück.

Tagebuch führen, um sich den Erfolg zu verdeutlichen!

Nach den Weihnachtsfeiertagen, wenn jeder meist ein paar Kilos mehr hat, kann man sich selber zu einer entspannteren Selbstkontrolle verhelfen, in dem man zuerst beginnt sich abzumessen, anstatt sich zu wiegen. Grund dafür ist ein psychologischer – Zentimeter verschwinden schneller als Kilos.

Durch das Erfolgserlebnis wird die Motivation gesteigert und das Durchhaltevermögen verstärkt. Natürlich verschwindet nicht alles von selbst, aber die Kombination einer gesunden reduzierten Mischkost und mehr Bewegung kann schon mal das Bild im Spiegel verändern.

Ein praktischer Neujahrstipp von treats: Maßband kaufen, 1-mal wöchentlich Bauchumfang messen und den Erfolg mit unserer gesunden Snackbox genießen.

[1] http://www.netdoktor.at/krankheit/bauchumfang-5320, (Picture credit: bradhoc / flickr.com)

katharina

Die Autorin Katharina Maruszczak ist Ernährungsberaterin und hat den Master in Ernährungswissenschaften.

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