Wie Unverträglichkeiten das Gewicht beeinflussen

/ 11. März 2016
unvertraeglichkeiten

Wir kennen sie alle, die Geschichte von den kleinen Kalorientierchen, die über Nacht die Kleidung enger nähen, nicht wahr? Tja, so einfach passiert es dann doch nicht und wenn wir uns ehrlich sind, wird der Hosenbund auch nicht einfach so über Nacht zu eng. Wenn man überraschend zunimmt, können falsche Ernährungsgewohnheiten ein Grund dafür sein, welche oft mit nicht erkannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten zusammenhängen. Wir haben uns bei kiweno, den Experten in Sachen Unverträglichkeiten, zum Thema schlau gemacht.

Gewicht und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Egal ob es uns nun bewusst ist oder nicht, bei unserem Körpergewicht geht es nicht nur um das Aussehen, viel wichtiger ist der gesundheitliche Aspekt. Hat man einmal so viel zugenommen, dass man sich bereits im Übergewichtsbereich befindet, haben Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels leichtes Spiel mit uns. Nun ist es kein Geheimnis, dass schlechte Ernährung, zum Beispiel in Form von zu viel Fast Food und Zucker, unserem Körper wichtige Nähr- und Vitalstoffe entzieht und uns einen ordentlichen Rettungsreifen um den Bauch beschert.

Mittlerweile fällt in Hinblick auf ungewollte Gewichtszunahme immer öfter auch das Wort Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Hastiges Essen, Stress, einseitige Ernährung und der Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel begünstigen nicht nur Übergewicht, sondern auch das Entstehen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Folge davon können ein langsamer Stoffwechsel und eine eingeschränkte Fettverbrennung sein.

Reaktion des Körpers auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Unser Organismus ist ein sehr schlaues Wesen, das im Grunde nur das Beste für uns möchte. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann das aber schnell zu viel des Guten bedeuten, denn der Körper nimmt fälschlicherweise an, dass gewisse Nahrungsmittel wie Gift für uns sind und schon reagiert das Immunsystem mit einer Abwehrreaktion. Passiert das über einen längeren Zeitraum, entstehen bei diesem Prozess viele winzig kleine Entzündungen im Körper, auch „stille Entzündungen“ genannt.

Was das mit unserem Körpergewicht zu tun haben soll? Die Antwort darauf ist relativ einleuchtend: Bei so viel Abwehrreaktionen bleibt dem Körper nicht mehr viel Zeit für andere Funktionen, welche fürs Erste hintangestellt werden, darunter auch Stoffwechselprozesse, die eine wesentliche Rolle beim Fettabbau spielen.

Unverträglichkeiten und Fettreduktion

Durch die oben bereits erwähnten „stillen Entzündungen“ im Körper, kann es zur Resistenz des Hormons Leptin kommen, das eine wichtige Rolle bei der Appetitkontrolle sowie der Steigerung des Stoffwechsels einnimmt. Hat man nun eine Nahrungsmittelunverträglichkeit und befindet sich in einem konstanten Zustand der Entzündung, kann das Hormon Leptin nicht mehr richtig arbeiten. Es kommt zu einem langsamen Stoffwechsel und obendrein hat man auch noch mehr Appetit als zuvor: Man isst also mehr als der Körper eigentlich benötigt und der Überschuss wird in Form von Fett im Körper gespeichert. Oft ist es aber nicht nur das überflüssige Fett, das uns das Leben schwer macht, sondern auch die Wassereinlagerungen, die Hand in Hand mit Unverträglichkeiten gehen können.

Was hilft nun wirklich bei der Fettreduktion, wenn man unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet? Die besten Erfolge erzielt man mit der Umstellung auf eine verträgliche Ernährung: Das bedeutet, man verzichtet eine Zeit lang – je nach Ausprägung der Unverträglichkeit zwischen zwei bis sechs Monate – auf die Lebensmittel, die dem eigenen Körper nicht gut tun. In dieser Zeit hat unser Organismus, insbesondere der Darm, Zeit sich zu erholen und kann sich wieder den wirklich wichtigen Funktionen widmen. Als Folge reguliert sich das Körpergewicht, Fett wird wieder normal abgebaut und die lästigen Wassereinlagerungen verschwinden.

Du möchtest nun auch herausfinden, ob Nahrungsmittelunverträglichkeiten mitverantwortlich für dein Körpergewicht sind? Dann teste dich jetzt ganz einfach und schnell mit dem kiweno Selbsttest auf mögliche Unverträglichkeiten.

Bildrechte: Claudius Prößer / flickr.com, Filter: pixlr.com

Die Autorin Caroline Ramberger ist Community Managerin bei kiweno.

Caroline Ramberger Unverträglichkeiten

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