Was hilft gegen Heißhunger?

/ 23. März 2016

Wenn der Heißhunger uneingeladen mit der Tür ins Haus fällt, ist kein Kühlschrank vor ihm sicher: Der Heißhunger ist wie ein ungeduldiges Kleinkind und will seine Gelüste nach Süßem, Fettigem oder Salzigem sofort befriedigen. Aber wer ist dieser Heißhunger genau und wie können wir ihn einfach aus unserem Leben verbannen?

Des Hungers zweite Gesicht

Der Heißhunger ist eine Form des Hungers, sein unbändiger Zwillingsbruder quasi. Der normale Hunger meldet sich nämlich unaufdringlich und man kann ihm eine Zeit lang standhalten. Der Heißhunger hingegen will augenblicklich gestillt werden. Der ursprüngliche Sinn und Zweck des Heißhungers ist eigentlich überlebensnotwendig: Er signalisiert lautstark, dass dem Körper wichtige Nahrungsbestandteile fehlen. Vor allem in einer Schwangerschaft ist der Heißhunger wichtig, um sicherzustellen, dass das Baby nicht unterversorgt ist. In der westlichen Gesellschaft führt die ungesunde Ernährung (Fast Food, Convenient Food, usw.) allerdings zu sinnbefreiten Heißhunger- und Fressattacken.

Weshalb das so ist?

Wenn wir Kohlenhydrate zu uns nehmen, werden sie zu Glukose (Traubenzucker) abgebaut und lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Wie schnell und stark dieser ansteigt, hängt von der Qualität der Kohlenhydrate ab. Gemessen wird dies in Prozent mittels dem Glykämischen Index.

Industriezucker, Süßgetränke und Weißmehl weisen einen hohen GI auf und treiben die GI-Kurve rasch in die Höhe und ebenso schnell wieder herab – eine Heißhungerattacke läutet durch den rasanten Abfall des Blutzuckerspiegels Alarm und treibt uns wieder zum Kühlschrank, um erneut Süßes, Fettiges oder Salziges zu essen. Der Teufelskreis beginnt von vorne.

Lange satt und fit mit treats. Lange satt und fit mit treats (Foto: medium.box).

Hingegen halten Kohlenhydrate mit einem geringen GI den Blutzuckerspiegel im Zaum und schützen vor Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheiten. Das Beste: Sie liefern mit einer Mahlzeit die notwendigen Mineralstoffe und Spurenelemente und sättigen somit lang anhaltend.

Was hilft gegen Heißhunger? Die guten Kohlenhydrate!

Frisches Obst und Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchte beinhalten gesunde Kohlenhydrate und Eiweiße, die lange satt machen. So auch unsere gesunden Snacks, die allesamt einen niedrigen GI aufweisen: Die Zutaten wie Nüsse, Beeren, Getreide, Gemüse und Superfoods sind 100 % natürlich und geben dem Körper alles, was er benötigt. Der Heißhunger kommt daher durch das Ausbleiben des rapiden Blutzuckerabfalls erst gar nicht zum Zug!

 

Die Autorin Stephanie Fischer textet und bloggt für treats.

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